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	<title>Texttheater &#187; Zitate</title>
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	<description>Die kleinste Bühne der Blogosphäre</description>
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		<title>Palpebralisierung alveolarer Plosive</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 20:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian Evang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Transrational]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der CD „Der Paganini der Abschweifung“ live sagt Harry Rowohlt: Das Wort Dortmund spricht man übrigens anders aus, als es geschrieben wird. Das t in der Mitte lässt man weg, und als Entschädigung plinkert man einmal kurz mit den Augen: Doa’mund. Der &#8230; <a href="http://texttheater.net/palpebralisierung-alveolarer-plosive">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der CD <em>„Der Paganini der Abschweifung“ live</em> sagt Harry Rowohlt:</p>
<blockquote><p>Das Wort <em>Dortmund</em> spricht man übrigens anders aus, als es geschrieben wird. Das <em>t</em> in der Mitte lässt man weg, und als Entschädigung plinkert man einmal kurz mit den Augen: Doa’mund.</p></blockquote>
<p>Der Phonologe nennt es Palpebralisierung (vgl. <a href="http://www.skoeser.de/inhalt/forschung/magisterarbeit/MA_Glottalisierung.html">Glottalisierung</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augenlid">Palpebra</a>).</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Fragmente (10-39)</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 22:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian Evang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir senden im Folgenden einige gute Sätze, um die bisher noch keine Romane gewachsen sind. Schon um acht Uhr aufstehen, um im Morgenlicht zu fotografieren? Heute hat sich die Frage ebensowenig gestellt wie ich gestern Abend den Wecker. Doch an &#8230; <a href="http://texttheater.net/fragmente-10-39">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wir senden im Folgenden einige gute Sätze, um die bisher noch keine Romane gewachsen sind.</em></p>
<p><em></em>Schon um acht Uhr aufstehen, um im Morgenlicht zu fotografieren? Heute hat sich die Frage ebensowenig gestellt wie ich gestern Abend den Wecker.</p>
<p>Doch an dem Verfassen glanzloser Tertiärliteratur, das uns hier abverlangt wird, mag sich keine rechte Freude einstellen.</p>
<p>*Finger kapierkurbelmäßig neben Schläfe kreisen lass*</p>
<p>Sogar meine Oma fuhr darauf ab, die ich zuvor dem Modernen gänzlich abhold gewähnt.</p>
<p>Die Realität ist mal wieder die Komplizin des Guten.</p>
<p>Ich kam in die Wohnung und rechnete mit Anfechtungen. Doch ich vernahm nur Hammerschläge – friedliche Nutzung kinetischer Energie.</p>
<p>Den Eiffelturm mag ich – 120 Jahre alt und dem Kunstbegriff der meisten immer noch um 120 Jahre voraus.</p>
<p>It’s against my religion to discourage a pun.</p>
<p>Mich stört nicht so sehr das Intrigieren wie das Insinuieren.</p>
<p>Das ist ausnahmsweise mal etwas, das die Gesellschaft nicht aus Bosheit macht.</p>
<p>Sie hätte so viel Potenzial als Außenseiterin, warum muss sie alles umarmen?</p>
<p>Man könnte jetzt in der einem eigenen Naivität erwarten&#8230;</p>
<p>Was ist eigentlich aus meinem guten Vorsatz geworden, eine Banane zu essen?</p>
<p>Saliva est spiritus.</p>
<p>Ich fühle mich geschmeichelt, dass Sie so großen Wert auf meinen Gehorsam legen, aber: Nein.</p>
<p>Fehler? Ich?</p>
<p>Schweig! Schweig, wie du noch nie in deinem Leben geschwiegen hast!</p>
<p>Oh Gott, wenn ich so was schon&#8230;! &#8230; Go on&#8230;</p>
<p>I’m not secretive, I just don’t repeat myself.</p>
<p>Ich guck gerne so Filme über scheiternde Dreißigjährige und so.</p>
<p>Ah. Yes. I can see how one would find that funny.</p>
<p>Hugo kicherte nervös. Benjamin brach in makabere Scherze aus. Wir anderen versuchen klar zu denken.</p>
<p>Das war ihr Tod, doch das war ihr egal, denn sie lebte ja nicht mehr.</p>
<p>Kann man den jetzt einfach so sterben lassen? Im nächsten Leben ist er traumatisiert.</p>
<p>Du bist der Stier und hast den Kühen einen guten Morgen gewünscht. Allen einmal und einer zweimal.</p>
<p>Ja. Nein.</p>
<p>Es war ein kultiviertes Aneinandervorbeireden.</p>
<p>A: O Mann, wer lesen kann, ist klar im Vorteil.<br />
B: Ja, aber gräm dich nicht. Analphabetismus betrifft in Deutschland über 50.000 Menschen. Und da kann man was machen&#8230;</p>
<p>Der Lonely Hearts Club tagt mit nur zwei verbliebenen Mitgliedern und beschließt seine Auflösung.</p>
<p>Kommen wir zum Geschäftlichen: Ich mag dich.</p>
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		<title>Knick und Gegenknick</title>
		<link>http://texttheater.net/knick-und-gegenknick</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 22:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian Evang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Großes Vergnügen bereitete mir gestern die Lektüre von Christoph Dieckmanns aktuellem Zeit-Artikel über den einsturzgefährdeten schiefen Turm von Bad Frankenhausen. Da heißt es nämlich: Ein junger Mann eilt auf uns zu. Am Revers seines Jacketts zwackt der schiefe Turm. Und später: &#8230; <a href="http://texttheater.net/knick-und-gegenknick">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Großes Vergnügen bereitete mir gestern die Lektüre von Christoph Dieckmanns aktuellem <em>Zeit</em>-Artikel über den einsturzgefährdeten <a href="http://der-schiefe-turm.de/">schiefen Turm von Bad Frankenhausen</a>. Da heißt es nämlich:</p>
<blockquote><p>Ein junger Mann eilt auf uns zu. Am Revers seines Jacketts zwackt der schiefe Turm.</p></blockquote>
<p>Und später:</p>
<blockquote><p>Wird das Geld bewilligt, gehört der Turm neuerdings der Stadt, die ihn – vorbehaltlich der Förderung – durch Ratsbeschluss vom 1. September 2011 für einen Euro von der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands erwarb. Der Kirchenleitung fielen 2800 Tonnen Turmgewicht vom Herzen.</p></blockquote>
<p>Und schließlich:</p>
<blockquote><p>Seit Jahrhunderten wird dieser älteste Kurpatient verarztet. 1761 setzte man ihm die barocke Haube lotrecht auf, zur Korrektur der Neigung. Einziger Effekt blieb ein charmanter Gegenknick.</p></blockquote>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was ich immer sage (4)</title>
		<link>http://texttheater.net/was-ich-immer-sage-4</link>
		<comments>http://texttheater.net/was-ich-immer-sage-4#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 00:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian Evang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bisher geschah: Was ich immer sage, Was ich immer sage (2), Was ich immer sage (3). Problem gelöst. Daran herrscht kein Mangel. Ja, so kann man heißen. Stimmt. Stimmt! Funktioniert! I just made that up. Voll gut. Discuss. Dito. &#8230; <a href="http://texttheater.net/was-ich-immer-sage-4">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was bisher geschah: <a title="Was ich immer sage" href="http://texttheater.net/was-ich-immer-sage">Was ich immer sage</a>, <a title="Was ich immer sage (2)" href="http://texttheater.net/was-ich-immer-sage-2">Was ich immer sage (2)</a>, <a title="Was ich immer sage (3)" href="http://texttheater.net/was-ich-immer-sage-3">Was ich immer sage (3)</a>.</em></p>
<ol>
<li>Problem gelöst.</li>
<li>Daran herrscht kein Mangel.</li>
<li>Ja, so kann man heißen.</li>
<li>Stimmt. Stimmt!</li>
<li>Funktioniert!</li>
<li>I just made that up.</li>
<li>Voll gut.</li>
<li>Discuss.</li>
<li>Dito.</li>
<li>Weiß man’s? Will es wer nachprüfen?</li>
<li>Yeah, well, you know, that’s just, like, your opinion, man.</li>
<li>I should be writing this down.</li>
<li>Gut, um Ästhetik geht es also nicht.</li>
<li>Wollt grad sagen.</li>
<li>Jesus Christus.</li>
<li>Oha.</li>
<li>Warum kam es nicht zum Kuss?</li>
<li><em>(als Antwort auf die Frage „Woher weißt du das?“)</em> Osmotisch aufgenommenes popkulturelles Halbwissen.</li>
<li>Care to elaborate?</li>
<li>I didn’t mean to imply otherwise.</li>
<li>And that happens to be a good thing, not a bad one.</li>
<li>Das hab ich auch schon mal gewusst.</li>
<li><em>(als resignativer Kommentar zu manch einem Regelwerk)</em> p∧¬p</li>
<li>Reaktion wie ein Amboss, nur nicht so schnell.</li>
<li>Dann waret ooch nit wischtisch.</li>
<li>Es wird sich nicht vermeiden lassen.</li>
<li>Two’s a pattern, three’s a paradigm.</li>
<li>Bummer.</li>
<li>Vielleicht nicht. <em>(für: Mit absoluter Sicherheit nicht)</em></li>
<li>Wiesu denn bluß?</li>
</ol>
<div><span style="font-size: small;"><span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;">Übernommen von <a href="http://dokuritsu.wordpress.com/">Billie</a> (7, 8), <a href="http://www.ungewinster.de">Malik</a> (9), Max Goldt (10), The Dude (11), <a href="http://www.titanic-magazin.de/heftarchiv00-06.html?&amp;f=0704%2Ffachmann12&amp;cHash=4214864fdd">Heiko Wernings Elektriker</a> (13), Didi und Stulle (14), der Festivalzeitung der <a href="http://www.maskerade.de">Maskerade</a> (17), <a href="http://pinyin.info/news/2010/chinese-characters-like-wow/">Pinyin news</a> (21), <a href="http://lehrer.texttheater.net/lehrer.php?seite=zielke">Herrn Zielke</a> (24), <a href="http://www.youtube.com/watch?v=P6g_4f4-v0A">Darth Vader</a> (25), den Rumpelwichten aus Astrid Lindgrens <em>Ronja Räubertochter</em> (30).</span></span></div>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Genus und Sexus</title>
		<link>http://texttheater.net/genus-und-sexus</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 01:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian Evang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[O C., als du, C. und ich neulich durch die Altstadt von Halle an der Saale schlenderten, guckten wir uns an einer großen Gruppe junger Männer erschreckend ähnlichen Phänotyps fest, die Pappschilder mit den Zeichen WILLST DU MICH HEIRATEN? dabeihatten, um &#8230; <a href="http://texttheater.net/genus-und-sexus">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>O C., als du, C. und ich neulich durch die Altstadt von Halle an der Saale schlenderten, guckten wir uns an einer großen Gruppe junger Männer erschreckend ähnlichen Phänotyps fest, die Pappschilder mit den Zeichen <em>WILLST DU MICH HEIRATEN?</em> dabeihatten, um sie so in den Himmel zu recken, dass man sie vom Turm der Marktkirche aus lesen konnte. Die Aktion gelang, von oben kam ein positives Signal, es wurde geklatscht und gejubelt. Wohl aus Verachtung für traditionelle Lebensweisen und konventionelle romantische Gesten bemerktest du: <em>Jetzt darf er sie knallen.</em> Und wohl aus Ablehnung von Geschlechterstereotypen und heteronormativen Vorurteilen präzisiertest du rasch und elliptisch: <em>Der Mensch die Person.</em></p>
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		<title>Unicode Man</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 20:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian Evang</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Holy shit, this is awesome: &#60;deep portentous voice used for film trailers&#62;When the fight for internationalisation hots up, mild mannered web developer Martin Sammtleben becomes Unicode Man, defender of diacritics, champion of challenging codepoints. Faced with an ASCII-fixated enemy, Unicode &#8230; <a href="http://texttheater.net/unicode-man">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Holy shit, this is awesome:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.lassosoft.com/golivetalk?id=373117">&lt;deep portentous voice used for film trailers&gt;When the fight for internationalisation hots up, mild mannered web developer Martin Sammtleben becomes Unicode Man, defender of diacritics, champion of challenging codepoints. Faced with an ASCII-fixated enemy, Unicode Man must free the badly programmed text engines of the world of their inability to implement international standards before all are assimilated by their failure to put the right glyph in the right place&lt;/deep portentous voice used for film trailers&gt;</a></p></blockquote>
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		<title>Im Relativismuskoma</title>
		<link>http://texttheater.net/im-relativismuskoma</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 21:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian Evang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistesleben]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Jaja, Wörter, die es nur in einer Sprache gibt und die in anderen Sprachen einfach kein passendes Äquivalent haben, ja die sich womöglich noch nicht einmal adäquat übersetzen lassen. Dieses oft falsche Gerede kann manchmal etwas ermüdend sein: There are &#8230; <a href="http://texttheater.net/im-relativismuskoma">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja, Wörter, die es nur in einer Sprache gibt und die in anderen Sprachen einfach kein passendes Äquivalent haben, ja die sich womöglich noch nicht einmal adäquat übersetzen lassen. Dieses oft falsche Gerede kann manchmal etwas ermüdend sein:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.guardian.co.uk/world/2011/feb/01/german-language-english-words-leaken?commentpage=1#comment-9407188">There are also great new German words without an appropriate equivalent in English: Fressnarkose (difficult to translate, but it describes feeling tired after lunch/dinner) (&#8230;)</a></p></blockquote>
<p>Die Reaktion war nicht konstruktiv, aber sehr erfrischend:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.guardian.co.uk/world/2011/feb/01/german-language-english-words-leaken?commentpage=1#comment-9408090">I say, not really, Shakespeare (Measure for Measure 3.1.32) (reprised by Eliot in Gerontion) wrote:</a></p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/world/2011/feb/01/german-language-english-words-leaken?commentpage=1#comment-9408090">“Thou hast nor youth, nor age:<br />
But as it were a Fressnarkose<br />
Dreaming on both.”</a></p></blockquote>
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		</item>
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		<title>Eleganter Unsinn</title>
		<link>http://texttheater.net/eleganter-unsinn</link>
		<comments>http://texttheater.net/eleganter-unsinn#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 09:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian Evang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistesleben]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Buchempfehlung in vier Zitaten: Alan Sokal und Jean Bricmont: Eleganter Unsinn. Wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaften missbrauchen. Es geht in diesem Buch um haarsträubendes Geschwalle, das der Welt erfolgreich als geisteswissenschaftliche Texte verkauft wurde. Die einzelnen Beispiele &#8230; <a href="http://texttheater.net/eleganter-unsinn">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Buchempfehlung in vier Zitaten: Alan Sokal und Jean Bricmont: <em>Eleganter Unsinn. Wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaften missbrauchen.</em> Es geht in diesem Buch um haarsträubendes <a href="http://verben.texttheater.net/forum/index.php?topic=172.0">Geschwalle</a>, das der Welt erfolgreich als geisteswissenschaftliche Texte verkauft wurde. Die einzelnen Beispiele hiervon, die Sokal und Bricmont minutiös zerlegen, waren mir zu erschreckend und die Analyse zu ermüdend für eine vollständige Lektüre. Einführung, Intermezzi, Epilog und die Richtigstellungen der Autoren zu mancher missverstandenen Theorie sind jedoch ebenso vergnüglich wie geistig nahrhaft.</p>
<blockquote><p>Wir greifen die Philosophie, die Geistes- und Sozialwissenschaften nicht <em>in ihrer Gesamtheit</em> an, im Gegenteil: In unseren Augen sind diese Disziplinen von größter Bedeutung, und wir wollen jene, die in diesen Fächern arbeiten (vor allem die Studenten) vor einigen eklatanten Fällen von Scharlatanerie warnen. Insbesondere wollen wir den Nimbus zerstören, den einige Texte besitzen: Sie seien deshalb so schwierig zu verstehen, weil die darin vorgebrachten Gedanken so tiefgründig seien. In vielen Fällen werden wir aufzeigen, daß die Texte einzig und allein deshalb so schwierig erscheinen, weil sie absolut nichts aussagen.</p></blockquote>
<blockquote><p>(&#8230;), daß die betreffenden Texte etwas beinhalten, das über „Fehler“ weit hinausgeht: Aus ihnen spricht eine tiefe Gleichgültigkeit, wenn nicht Verachtung, gegenüber Fakten und Logik. [Siehe hierzu auch <em>On Bullshit</em> von Harry G. Frankfurt, ke] Unser Ziel ist es also nicht, Geisteswissenschaftler zu verspotten, die beim Zitieren von Einstein oder Gödel Fehler gemacht haben, sondern den Kanon der Rationalität und der intellektuellen Redlichkeit zu verteidigen, der allen wissenschaftlichen Disziplinen zu eigen ist (oder jedenfalls sein sollte).</p></blockquote>
<blockquote><p>Das Werk Laplace’ wird oft mißverstanden. Als er den Begriff des universalen Determinismus einführte, fügte er sofort hinzu, wir würden „stets unendlich weit entfernt bleiben“ von seiner imaginären „Intelligenz“ und deren idealem Wissen der „jeweiligen Situation der Wesen, aus denen sie [die natürliche Welt] sich zusammensetzt“, das heißt, in eine moderne Sprache übersetzt, von den exakten Ausgangsbedingungen aller Teilchen. Laplace unterschied klar zwischen dem, wie sich die Natur verhält, und dem Wissen, das wir darüber haben. Er formulierte diese prinzipielle Unterscheidung sogar zu Beginn seines Aufsatzes über <em>Wahrscheinlichkeitstheorie</em>. Aber welche Bedeutung hat die Wahrscheinlichkeitstheorie für Laplace? Sie stellt für ihn lediglich eine Methode dar, um in einer Situation partieller Unwissenheit vernünftig entscheiden zu können. Die Bedeutung von Laplace’ Text wird vollkommen falsch dargestellt, wenn man sich einbildet, <em>er</em> habe gehofft, eines Tages zu vollkommenem Wissen und universeller Vorhersagbarkeit zu gelangen, denn das Ziel seines Aufsatzes bestand gerade darin zu erklären, wie man vorgehen solle, wenn man ein derartiges vollständiges Wissen nicht besitzt – so, wie man zum Beispiel in der statistischen Physik vorgeht.</p></blockquote>
<blockquote><p>Einige der in diesem Buch zitierten Texte vernachlässigen den empirischen Aspekt der Wissenschaft völlig und konzentrieren sich ausschließlich auf Sprache und theoretischen Formalismus. Sie vermitteln den Eindruck, als werde eine Erörterung schon dadurch „wissenschaftlich“, daß sie oberflächlich zusammenhängend wirkt, selbst wenn sie nie empirischen Tests unterzogen wird. Oder, noch schlimmer, als müsse man nur mit mathematischen Formeln um sich werfen, um Probleme einer Lösung zuzuführen.</p></blockquote>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Addition</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 23:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian Evang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Chinesischlehrbuch versucht mir mit folgender Zeichengirlande einen Satzbauplan näherzubringen: A + 有 / 没有 B + V. 得 + ( 这么 / 那么 ) + Adj. Sagen wir es mit den Worten von Hermes Conrad aus Lethal Inspection (einer &#8230; <a href="http://texttheater.net/addition">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Chinesischlehrbuch versucht mir mit folgender Zeichengirlande einen Satzbauplan näherzubringen:</p>
<blockquote><p>A + 有 / 没有 B + V. 得 + ( 这么 / 那么 ) + Adj.</p></blockquote>
<p>Sagen wir es mit den Worten von Hermes Conrad aus <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lethal_Inspection">Lethal Inspection</a> (einer der besten Futurama-Folgen):</p>
<blockquote><p>Addition never solved anything, mon!</p></blockquote>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Belauscht in Tübingen</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 22:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kilian Evang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinweis: Beinahe alle Kürzel sind mehrfach vergeben. S.: Und, hast du deine Briefmarken noch gekriegt? K.: Ja. Die ewig gleichen Blumengrüße. Die könnten sich ruhig mal wieder neue Briefmarken einfallen lassen. A.: Die gibt’s nur in Zehnerpäckchen, oder? S.: Wenn &#8230; <a href="http://texttheater.net/belauscht-in-tuebingen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hinweis: Beinahe alle Kürzel sind mehrfach vergeben.</em></p>
<p>S.: Und, hast du deine Briefmarken noch gekriegt?<br />
K.: Ja. Die ewig gleichen Blumengrüße. Die könnten sich ruhig mal wieder neue Briefmarken einfallen lassen.<br />
A.: Die gibt’s nur in Zehnerpäckchen, oder?<br />
S.: Wenn man einzelne will, &#8230;<br />
A.: &#8230;muss man zum Automaten.<br />
S.: Und die sind so hässlich!<br />
K.: Naja, <em>hässlich</em> trifft es nicht ganz, aber sie haben doch einen sehr kühlen Charme.</p>
<p>A.: Auch ’n tictac?<br />
K.: Nein danke, ich hab schon ein Konkurrenzprodukt im Mund.</p>
<p>C.: Ich habe mein altes Handy verschenkt unter der Prämisse, dass ich den Klingelton bezahlt kriege.</p>
<p>K.: Morgen, A.! Wie ist die Lage?<br />
A.: Alles senkrecht! &#8230; Stellt euch mal vor, alles wäre senkrecht, nichts wäre waagerecht. Man hat das mit Katzen gemacht. Man hat sie in einer Umgebung ohne waagerechte Linien aufwachsen lassen.  Sie waren später nicht in der Lage, waagerechte Linien zu erkennen.</p>
<p>J.: Joyce’ Ulysses kann man ja nur verstehen, wenn man ein abgeschlossenes Literaturstudium hat, die Weltliteratur in- und auswendig kennt und auch sonst ein bisschen am Rad dreht.</p>
<p>A.: Ein Stück Kühlbox mit butterbrotpapierbezogenem Glaslaternchen und einer verschließbaren Metallkiste mit Münzeinsatz (Plastik) und 1 dazu passenden Schlüssel an einem Plüschpferdchen ordnungsgemäß erhalten.</p>
<p>A.: Geschirr müssen wir selbst mieten, da hatte sie zu viel Angst um das gute Max-Planck-Geschirr für Lebensmitteltechnologie.</p>
<p>A.: Schönheitswettbewerb gegen nen Pfannkuchen gewinnt man nicht. Der sieht einfach zu lecker aus.</p>
<p>A.: You’ve risen from the depths of my spam folder and I hereby welcome you as a proud member of the regular incoming mail!</p>
<p>J.: In my Latin classes at school, the different uses of <em>cum</em> as a  connective were subject to debate each time that word occurred in a text  to be translated. <em>Couldn&#8217;t it be causal? – Possibly, yes. – I  translated it with ‘although’, is that acceptable? – Certainly. – What about cum historicum? — Yes, why not?</em> etc. etc.</p>
<p>K. about a ghost train in a movie: It looks like German Regionalbahn.<br />
A.: Except that German Regionalbahn usually features fully opaque dorks.</p>
<p>A.: Und ich muss ja R.s Text noch lernen.<br />
G.: Ja, aber das ist ja nicht <em>so</em> viel. Du hast nur einen Auftritt&#8230; ah, nee, zwei Auftritte. Drei? Drei Auftritte.<br />
F.: Also eigentlich die Hauptrolle.<br />
K.: Eigentlich ist es ein One-Woman-Stück, und du bist die Einzige.</p>
<p>N. is testing the flexibility of the cat.<br />
K.: He still loves N. to death.<br />
N., cheerfully: Stockholm syndrome!</p>
<p>N.: Der Film handelt davon, dass in einem Dorf gehäuft Enthauptungen auftreten. Und diese Enthauptungen sind auf einen kopflosen Reiter zurückzuführen.</p>
<p>A.: Of course, every new Web tool foisted upon us quickly develops its own code of conduct and a set of subtle signals, offering us even more opportunities for social missteps.</p>
<p>R.: Sag mal, J., kommst du vor lauter Stylen eigentlich überhaupt noch zum Leben?</p>
<p>A.: über sexuelles und anderweitiges Non-Standard-Verhalten: Ich bin so etwas nicht gewohnt. In meiner Familie gibt’s nicht mal Linkshänder.</p>
<p>S.: Vielleicht findet er es ja <em>toll</em>, <em>irre</em> genannt zu werden.<br />
A.: Es heißt ja nichts anderes.<br />
J.: Das ist ja das <em>Verrückte</em>!</p>
<p>N.: Was ist das denn für ein Weg zum Grillplatz?<br />
A.: Er führt durch ein schmales, dunkles Tal. Wenn du rechts vom Weg abkommst, fällst du ihn den Bach. Wenn du links vom Weg abkommst, fällst du in den Weiher. Es gibt Seerosenteiche mit Seerosen, Grotten mit Grottenolmen und einen einäugigen Schuhu.</p>
<p>A.: Go crazy, moderately.</p>
<p>A.: Dear God. please let my point get across.</p>
<p>J.: Ich habe versucht, für deine Position zu argumentieren, und bin kläglich gescheitert.</p>
<p>R.: 1,0? Ich hatte ja schon lange den Verdacht, dass du unheimlich intelligent bist. Unheimlich nicht im Sinne von überaus, sondern im Sinne von erschreckend.</p>
<p>T.: Nächster Tagesordnungspunkt, angesetzt für 7 Minuten: Die Kuschelsituation.<br />
S.: Oh, ich weiß nicht, ob 7 Minuten da reichen werden.</p>
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