entfernen

entfernen gehört zu meinen Lieblingswörtern. Hier sind ein paar Beispielsätze, die illustrieren, warum das so ist:

Pfarrwerfen, das: Unterdrückt-aggressive Stimmung in Kirchengemeinderäten und Konfirmandengruppen, wenn jedes Mitglied gerne den ausufernden Monolog des Pfarrers durch gewalttätiges Entfernen desselben beenden würde.
Ranunkel

Alle Ihre Sinne arbeiten logarithmisch. Sonst würden Sie ein leichtes Streicheln nicht fühlen, oder eine Ohrfeige würde Ihren Kopf entfernen.
Dr. Huster

Das World Trade Center beherbergte über 800.000 m² Bürofläche, bis Al Kaida es am 11. September 2001 entfernte.

Zu Lieblingswörtern werde ich bald noch mehr schreiben.

 

Verwandte Beiträge:

  1. Lieblingswörter (4)
  2. Lieblingswörter (7)
  3. Lieblingswörter (6)
Dieser Beitrag wurde unter Sprache veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf entfernen

  1. Pingback: Schöne Wörter at Texttheater

  2. Poet sagt:

    Du musst zugeben, bei dem Wort ent-fernen ist die Predigerhyphenisierung durchaus nicht zu verachten und illustriert mal wieder vortrefflich die Undurchsichtigkeit von Vorsilben. entlasten = Last wegnehmen, enterben = Erbe wegnehmen, aber entfernen != Ferne wegnehmen… (Und ja, natürlich leide ich gerade ganz arg unter Nostalgie…)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>