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	<title>Kommentare zu: Ursula März</title>
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	<description>Die kleinste Bühne der Blogosphäre</description>
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		<title>Von: Plagiatsapologie ohne Sinn und Bedeutung &#124; Texttheater</title>
		<link>http://texttheater.net/ursula-maerz/comment-page-1#comment-3896</link>
		<dc:creator>Plagiatsapologie ohne Sinn und Bedeutung &#124; Texttheater</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 01:58:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] formulieren, ist für Wawer noch kein Plagiat (und diese bornierte Privatmeinung erhebt er Ursula-März–mäßig zur „Regel“): Die Regel lautet: Wer neuartige Bedeutungen und Sinnzusammenhänge [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] formulieren, ist für Wawer noch kein Plagiat (und diese bornierte Privatmeinung erhebt er Ursula-März–mäßig zur „Regel“): Die Regel lautet: Wer neuartige Bedeutungen und Sinnzusammenhänge [...]</p>
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		<title>Von: ke</title>
		<link>http://texttheater.net/ursula-maerz/comment-page-1#comment-559</link>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 02:53:32 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Passagen aus eben verlinktem Artikel finde ich besonders bedenkenswert:

&quot;Ob die Animation gelingt oder nicht, ob Menschen, die es gewohnt sind, ihren Alltag mit einer Joggingrunde morgens um sieben zu beginnen und nach zehn Stunden Berufsarbeit mit einem Happy-hour-Gläschen zu beschließen, tatsächlich geneigt sind, diese Gewohnheiten gegen Wickeln, Füttern, Basteln, Fiebermessen, Schimpfen, Loben und Erziehen einzutauschen, weil sich der Staat kurzfristig spendabel zeigt, das sei dahingestellt. (...)

Je heftiger die Gesellschaft ihre Fähigkeit zu sorgendem Handeln beschwört, desto stärker betont sie das zweifelhafte Prestige solchen Handelns: als Pflicht, demografisch notwendig und moralisch hochstehend. Aber eben eine Pflicht, die in unsere Vorstellungen vom erfahrungsreichen, erfolgreichen, abwechslungsreichen Leben nicht fraglos integriert ist, sondern – seien wir ehrlich – in Opposition dazu steht. (...)

Und wenn wir (...) der Happy-hour-Generation zuriefen: »Leute, wenn ihr nicht selbst drauf kommt, dass Kinder schneller im Handeln, unneurotischer im Kopf, effizienter im Alltag machen, dann lasst’s halt bleiben!« (...)

Studien haben ergeben, dass Menschen, die sich als Zeugen öffentlicher Gewaltsituationen zum mutigen Eingreifen entschließen, dies nicht nur aus moralischer Charakterstärke heraus tun. Sondern aus einem gesunden Egoismus. Sie ahnen im Moment der Entscheidung zwischen Flucht und Hilfe, dass die Erinnerung an die eigene Feigheit sie noch Jahre später aus dem Schlaf reißen wird. Und dazu haben sie einfach keine Lust.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Passagen aus eben verlinktem Artikel finde ich besonders bedenkenswert:</p>
<p>&#8220;Ob die Animation gelingt oder nicht, ob Menschen, die es gewohnt sind, ihren Alltag mit einer Joggingrunde morgens um sieben zu beginnen und nach zehn Stunden Berufsarbeit mit einem Happy-hour-Gläschen zu beschließen, tatsächlich geneigt sind, diese Gewohnheiten gegen Wickeln, Füttern, Basteln, Fiebermessen, Schimpfen, Loben und Erziehen einzutauschen, weil sich der Staat kurzfristig spendabel zeigt, das sei dahingestellt. (&#8230;)</p>
<p>Je heftiger die Gesellschaft ihre Fähigkeit zu sorgendem Handeln beschwört, desto stärker betont sie das zweifelhafte Prestige solchen Handelns: als Pflicht, demografisch notwendig und moralisch hochstehend. Aber eben eine Pflicht, die in unsere Vorstellungen vom erfahrungsreichen, erfolgreichen, abwechslungsreichen Leben nicht fraglos integriert ist, sondern – seien wir ehrlich – in Opposition dazu steht. (&#8230;)</p>
<p>Und wenn wir (&#8230;) der Happy-hour-Generation zuriefen: »Leute, wenn ihr nicht selbst drauf kommt, dass Kinder schneller im Handeln, unneurotischer im Kopf, effizienter im Alltag machen, dann lasst’s halt bleiben!« (&#8230;)</p>
<p>Studien haben ergeben, dass Menschen, die sich als Zeugen öffentlicher Gewaltsituationen zum mutigen Eingreifen entschließen, dies nicht nur aus moralischer Charakterstärke heraus tun. Sondern aus einem gesunden Egoismus. Sie ahnen im Moment der Entscheidung zwischen Flucht und Hilfe, dass die Erinnerung an die eigene Feigheit sie noch Jahre später aus dem Schlaf reißen wird. Und dazu haben sie einfach keine Lust.&#8221;</p>
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		<title>Von: ke</title>
		<link>http://texttheater.net/ursula-maerz/comment-page-1#comment-558</link>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 02:43:50 +0000</pubDate>
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		<description>Zustimmung verdienende Meinungen, differenzierte Argumentation - na also, geht doch: http://www.zeit.de/2009/53/P-op-ed-Maerz?page=all</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zustimmung verdienende Meinungen, differenzierte Argumentation &#8211; na also, geht doch: <a href="http://www.zeit.de/2009/53/P-op-ed-Maerz?page=all" rel="nofollow">http://www.zeit.de/2009/53/P-op-ed-Maerz?page=all</a></p>
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		<title>Von: Katrin</title>
		<link>http://texttheater.net/ursula-maerz/comment-page-1#comment-336</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 07:24:15 +0000</pubDate>
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		<description>Und nun noch der Text, wieder im Zeitmagazin (Nr. 24), &quot;über die Uniformiertheit der Ulla Schmidt&quot;. Wieder: Pseudofeministische Thesen verpackt in reaktionären Zickengesang. Nicht zu fassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und nun noch der Text, wieder im Zeitmagazin (Nr. 24), &#8220;über die Uniformiertheit der Ulla Schmidt&#8221;. Wieder: Pseudofeministische Thesen verpackt in reaktionären Zickengesang. Nicht zu fassen.</p>
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		<title>Von: ke</title>
		<link>http://texttheater.net/ursula-maerz/comment-page-1#comment-303</link>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 12:57:37 +0000</pubDate>
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		<description>Dass ich sie als &quot;Marke&quot; bezeichnete, mag deine Ahnung beflügelt haben. ;) Ursprünglich stand da ein anderes Wort, aber wie sagt man doch so schön: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

Jetzt, wo ich darauf achte, stellt sich heraus, dass Ursula März auch häufiger mal andere Themen beackert - das sind dann meist so mausgraue Spottkolumnen, die weder übermäßigen Widerspruch noch übermäßige Zustimmung hervorrufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich sie als &#8220;Marke&#8221; bezeichnete, mag deine Ahnung beflügelt haben. ;) Ursprünglich stand da ein anderes Wort, aber wie sagt man doch so schön: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.</p>
<p>Jetzt, wo ich darauf achte, stellt sich heraus, dass Ursula März auch häufiger mal andere Themen beackert &#8211; das sind dann meist so mausgraue Spottkolumnen, die weder übermäßigen Widerspruch noch übermäßige Zustimmung hervorrufen.</p>
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		<title>Von: aleks</title>
		<link>http://texttheater.net/ursula-maerz/comment-page-1#comment-302</link>
		<dc:creator>aleks</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 12:52:33 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ab und zu schreibt sie in der Zeit, mit Vorliebe über Liebe und Sexualität.&quot;

Ich hatte von der Dame noch nie gehört, doch schon hier ahnte ich, dass dieser Artikel wohl zum wohlverdienten Veriss würde. Das hat eigentlich nur einen Grund; Menschen, die sich mit Vorliebe über Sexualität auslassen, stilisieren sie oft zu etwas, das sie nicht ist: ein Kuriosum.

Das liegt dann auch meistens an ihrer eigenen gestörten Beziehung zur Mannigfaltigkeit der Triebe im Menschen, die eigentlich jedem selbstverständlich sein sollte. Und trägt man das dann (wenn auch bemüht wohlbehütet) an die Öffentlichkeit, endet das häufig im Reden um den heißen Brei der eigenen Unsicherheiten.

Schade, frau März. Ich kann nur hoffen, dass künftige Generationen mit der Vielfalt der Menschen besser klarkommen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ab und zu schreibt sie in der Zeit, mit Vorliebe über Liebe und Sexualität.&#8221;</p>
<p>Ich hatte von der Dame noch nie gehört, doch schon hier ahnte ich, dass dieser Artikel wohl zum wohlverdienten Veriss würde. Das hat eigentlich nur einen Grund; Menschen, die sich mit Vorliebe über Sexualität auslassen, stilisieren sie oft zu etwas, das sie nicht ist: ein Kuriosum.</p>
<p>Das liegt dann auch meistens an ihrer eigenen gestörten Beziehung zur Mannigfaltigkeit der Triebe im Menschen, die eigentlich jedem selbstverständlich sein sollte. Und trägt man das dann (wenn auch bemüht wohlbehütet) an die Öffentlichkeit, endet das häufig im Reden um den heißen Brei der eigenen Unsicherheiten.</p>
<p>Schade, frau März. Ich kann nur hoffen, dass künftige Generationen mit der Vielfalt der Menschen besser klarkommen werden.</p>
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		<title>Von: ke</title>
		<link>http://texttheater.net/ursula-maerz/comment-page-1#comment-301</link>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 10:52:39 +0000</pubDate>
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		<description>So ist es wohl. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So ist es wohl. :)</p>
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		<title>Von: Klaus Jarchow</title>
		<link>http://texttheater.net/ursula-maerz/comment-page-1#comment-300</link>
		<dc:creator>Klaus Jarchow</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 14:35:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://log.texttheater.de/?p=581#comment-300</guid>
		<description>Von George Bernard Shaw ist - glaube ich - der schöne Satz, dass wir von Literaturkritiker(inne)n nicht auch noch erwarten dürften, dass sie wüssten, wovon sie reden, denn dazu reiche das spärliche Honorar, dass die Verleger für deren Artikel zu zahlen bereit seien, nun wirklich nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von George Bernard Shaw ist &#8211; glaube ich &#8211; der schöne Satz, dass wir von Literaturkritiker(inne)n nicht auch noch erwarten dürften, dass sie wüssten, wovon sie reden, denn dazu reiche das spärliche Honorar, dass die Verleger für deren Artikel zu zahlen bereit seien, nun wirklich nicht mehr.</p>
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