Theaternotizen

Heute erblicken zwei alte Notizzettel das Licht der Öffentlichkeit, die ich während meiner Zeit in der Schultheatergruppe Quindecim angefertigt habe. Die Notizzettel, nicht die Öffentlichkeit. Durch unsere regelmäßige Teilnahme an einem Schultheaterfestival und der damit verbundenen Notwendigkeit, Texte fürs Programmheft einzureichen, gerieten wir immer wieder in das Spannungsfeld zwischen informativen Inhaltsangaben und Texten mit eigener künstlerischer Identität. Erstere zu produzieren fiel uns leicht und schien uns sinnvoll, letztere wünschten die Organisatoren des Festivals, egal wie absurd. Angesichts ihrer Wünsche schrieb ich mir die Memo:

Programmtext evtl. verdüstern, Mythemdichtung, Dadismus, so ne Scherze

Was die Gestaltung des eigentlichen Stücks betraf, in diesem Fall Die letzte Welt, beschäftigte uns eine Zeit lang die Frage, wie wir den Unterschied zwischen den Schauplätzen Rom und Tomi auf der Bühne deutlich machen sollten. Eine wegen der Vielzahl der aufgeworfenen Probleme letztlich nicht realisierte Lösung wäre gewesen, für den Schauplatz Rom eine eigene Bühne auf der anderen Seite der Zuschauerränge einzurichten. Hier das Hirngestürm dazu:

IDEE: Was in Rom spielt: hinten spielen; zw. 1.2 und 1.3 Stühle umdrehen; vorher nach hinten - nicht verhaken; Platz für Ameisen?; Licht?; genug Stühle?; Schlurfen auf dem Teppichboden vs. PVC? Wie klingt das?; Platzreservierungen? (Erste Reihe = letzte Reihe): Reihen nummerieren, Leute trösten? Professionellen Seelsorger engagieren?

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