Archiv der Kategorie: Englisch

Nazi Compounds

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grammar nazi 188,000
music nazi 122,000
love nazi 85,600
food nazi 75,000
movie nazi 50,300
porn nazi 47,100
health nazi 25,100
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code nazi 13,000
moral nazi 11,800
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democrat nazi 7,320
Jesus nazi 5,100
dance nazi 4,400
cleaning nazi 4,050
underwear nazi 3,950
peace nazi 3,760
bible nazi 3,000
political correctness nazi 2,780
math nazi 2,680
health insurance nazi 2,530
relevance nazi 252
linguistics nazi 224
encapsulation nazi 4

I plan to extend this list, send me your ideas!

The Indefinite Determiner ‘this’

So this random guy walks up to my table, sits down and starts telling a story out of the blue. I have no idea what he is talking about or who he is referring to when he begins, “So this random guy walks up to my table, sits down and starts telling a story out of the blue. I have no idea what he is talking about or who he is referring to when he begins, “So this random guy walks up to my table, sits down and starts telling a story out of the blue. I have no idea what he is talking about or who he is referring to when he begins, “So this random guy walks up to my table, sits down and starts telling a story out of the blue. I have no idea what he is talking about or who he is referring to when he begins, “So this random guy walks up to my table, sits down and starts telling a story out of the blue. I have no idea what he is talking about or who he is referring to when he begins…

Der Grund, warum

Und ich hatte schon gedacht, auf Englisch würde sich niemand darüber aufregen. Anscheinend gibt es aber doch Leute, die das stört:


Der Mann im grünen T-Shirt hatte vorher wohl „the location where“ gesagt – eine unschöne Dopplung, weil sowohl in location als auch in where steckt, dass es um einen Ort geht. In dieselbe Kategorie gehören „the reason why“, „the time when“ und, etwas entfernter, „just because … doesn’t mean …“ wie in Homer Simpsons sehr schönem Sinnspruch „Just because I don’t care doesn’t mean I don’t understand.“ Ich wage mal zu behaupten, dass all diese Wendungen weit weiter verbreitet sind als ihre „richtigen“ Pendants „the reason for which“, „the time at which“ und „that … doesn’t mean“.

Und wenn Sprache logisch wäre, wäre ich arbeitslos.

Trotzdem tue ich hiermit kund, dass es mich im Deutschen zwiebelt, wenn es heißt „der Ort, wo“ statt „der Ort, an dem“, „die Zeit, als“ statt „die Zeit, zu der“ oder – am schlimmsten und verbreitetsten! – „der Grund, warum“ statt „der Grund, aus dem“. Schätze, ich schätze die Vielfalt und Willkür der von den einzelnen Substantiven regierten Präpositionen zu sehr.

Auch die becausemean-Dopplung hat ein unschönes Pendant (wenn auch kein Äquivalent) im Deutschen: „Nur weil es mir egal ist, heißt das noch lange nicht, dass ich es nicht verstehe.“ Dieser Satz könnte jetzt theoretisch als Leserkommentar folgen.

He used to lose six iPods

Ich versuche derzeit, ein Gefühl für den russischen imperfektiven und perfektiven Aspekt zu bekommen. Da wundert es mich, dass der folgende englische Satz grammatisch korrekt ist:

He used to lose at least half a dozen iPods to relentless and cunning thieves, continually able to outsmart him and relieve him of his portable music boxes.
Engadget

Denn used to-Sätze sind ja geradezu Musterbeispiele für imperfektiven Aspekt, während man bei der Angabe der Anzahl der iPods eigentlich perfektiven Aspekt erwarten würde.

Swill

1999, als ISDN noch state of the art war und viele noch gar keinen Internetanschluss hatten, verteilte T-Online auf Schulhöfen ein „Multimedia-Magazin“ titels taste. Es war eine CD-ROM mit bunten Menüs und Clips, mit Fotos, Tratsch und Freizeittipps. Eine Rubrik stellte unter großem Hallo und animierten Schriftzügen dekadente Fantasieköstlichkeiten vor. Man wurde z.B. instruiert, eine Frisbeescheibe mit Speiseeis zu füllen, in Piña Colada zu tauchen und in der Badewanne auszulecken, oder so ähnlich. Ich schwöre, dass diese „ultimativen Genüsse“ Swill genannt wurden. Das ist englisch und bedeutet Küchenabfall, Schweinefutter.