Archiv der Kategorie: Sprache

Blogspektrogramm #9

Zum neunten Mal erscheint hiermit das Blogspektrogramm, ein monatlicher Überblick über die deutschsprachigen Artikel von Bloggerinnen und Bloggern mit linguistischem Hintergrund zum Thema Sprache. Im Sprachlog begutachtet Anatol Stefanowitsch das Wort des Jahres 2011, Stresstest, und kurz auch noch einmal … Weiterlesen

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Tempus- und Aspektmysterien der philosophischen Geheimsprache

Es gibt eine philosophische Geheimsprache, an der ich mir immer wieder die Zähne ausbeiße. Peter Sloterdijk zum Beispiel hat seit gefühlten tausend Jahren keinen Absatz mehr geschrieben, der nicht in dieser Geheimsprache abgefasst wäre. Aber auch die folgenden Absätze aus … Weiterlesen

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Unfug mit Fügungen

Sprache ist auch dazu da, seine Mitmenschen zu verwirren. So bereitet es mir großes Vergnügen, Wortfolgen, die normalerweise in einer eingebürgerten, festen Bedeutung gebraucht werden, in anderen Bedeutungen zu verwenden, die sich aber auch aus den Bedeutungen der einzelnen Wörter … Weiterlesen

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(Es sei) denn: Adverbialsätze mit Verbzweitstellung

Ein Adverbialsatz ist ein Nebensatz, der die Wahrheitsbedingungen des übergeordneten Satzes modifiziert. Bei den meisten Typen von Adverbialsätzen ist diese Modifikation monoton, das heißt, wenn das Gefüge aus übergeordnetem Satz und Adverbialsatz wahr ist, ist auf jeden Fall auch der … Weiterlesen

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Blogspektrogramm #8

Nicht-koreanische Zeichen auf Seouler Werbeplakaten – was hat es mit ihnen auf sich? Das Adjektiv nah – hat es mehr als einen korrekten Superlativ? Das jüngst erschienene Buch mit hausgemachten Neologismen von Sascha Lobo – ist es gut? Sprache ist ständig … Weiterlesen

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Arabische Hangulimitate

Wir erinnern uns, dass es findigen Seouler Werbemenschen gelungen war, den koreanischen Satz 고맙습니다 („Danke“) so zu schreiben, dass es wie arabische Schrift aussieht: Wir erinnern uns auch, dass ich zuvor aufgegeben hatte, zu entziffern, welche arabischen Buchstaben hier verwendet wurden. … Weiterlesen

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Hangulimitate

Geschriebene Sprache kann auf mehr als einer Ebene Bedeutung vermitteln. Einmal zählt natürlich, was geschrieben steht. Aber auch, wie es geschrieben steht. Ich denke da besonders an die Wahl der Schrift: Comic Sans MS vermittelt andere unterschwellige Botschaften als Times … Weiterlesen

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Blogspektrogramm #7

Früher, als man Deutsch in Frakturschrift setzte, Fremdwörter aber in Antiqua, was machte man da eigentlich mit diesbezüglich heterogenen Zusammensetzungen? Ist es unfreundlich, zu sagen, Irland sei auf Ramschniveau herabgestuft worden? Man hört oft, der Busen bezeichne eigentlich nicht die weiblichen Brüste, sondern … Weiterlesen

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Palpebralisierung alveolarer Plosive

Auf der CD „Der Paganini der Abschweifung“ live sagt Harry Rowohlt: Das Wort Dortmund spricht man übrigens anders aus, als es geschrieben wird. Das t in der Mitte lässt man weg, und als Entschädigung plinkert man einmal kurz mit den Augen: Doa’mund. Der … Weiterlesen

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Blogspektrogramm #6

Das Schöne an den Beiträgen zum Blogspektrogramm ist, dass sie immer irgendwelche Fragen beantworten, die man als Sprachinteressierter schon lange gehabt hat. In meinem Fall waren das diesmal diese: Manche schreiben outgesourcet, manche outgesourced – ist das eine rein orthografische Verwirrung … Weiterlesen

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