Lieblingswörter (6)

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Das Wort heimsuchen ist ein besonderes Wort für besondere Anlässe. Ich verwende es gerne in den seltenen Fällen, in denen sich eine gemeinsame Arbeit nicht per Internet oder Telefon erledigen lässt und es erforderlich wird, jemanden in dessen eigenen vier Wänden aufzusuchen: „Sobald ich das Formular habe, suche ich dich damit heim, dann können wir es beide unterschreiben.” Tut es mir gleich, und das Wort wird seinen negativen Beiklang verlieren.

Verwandt ist heimleuchten, schön, weil ein eigenes Wort für eine sehr spezielle Tätigkeit. Zumindest heute, im Zeitalter des elektrischen Lichtes, ist seine ursprüngliche Bedeutung nicht mehr gerade alltäglich. Mitunter kommt es aber auch heute noch vor, dass jemandem heimgeleuchtet wird, meist mit einem Handy-Display.

Viel lieber als das üblichere Synonym gelingen mag ich das etwas altertümliche Wort glücken – vielleicht, weil das zufriedene Glucksen schon mit anklingt. Hätte ich Einfluss darauf, wie im deutschen Sprachraum Logikprogrammierung gelehrt wird, würden Ziele (goals) stets glücken (succeed) oder missglücken (fail). Ich weiß gar nicht, wie man auf Deutsch sagt. Wo wir gerade bei Programmierung sind: An dem Wort Arglist mag ich unter anderem, dass es als Abkürzung von argument list auftritt.

 

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